Aktuelles

Die Colitis ulcerosa ist neben dem Morbus Crohn die häufigste chronisch entzündliche Darmerkrankung. In Deutschland sind schätzungsweise 130.000 bis 200.000 Menschen betroffen und jährlich kommen ca. 2.500 bis 3.200 Neuerkrankte hinzu.[1] Generell kann Colitis ulcerosa in jedem Lebensalter in Erscheinung treten, wobei die Erkrankung meist im jungen Erwachsenenalter (zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr) manifest wird. Frauen erkranken etwas häufiger als Männer.

Rheumatoide Arthritis, oder auch Polyarthritis genannt, ist die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung in Deutschland. 2013 gab es etwa 1,1 Millionen Erkrankte.[1] Generell kann rheumatoide Arthritis in jedem Lebensalter auftreten, im höheren Alter steigt jedoch das Risiko einer Erkrankung. Frauen sind circa zwei- bis dreimal so häufig betroffen wie Männer.[2]

Das Sjögren-Syndrom ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, bei der sich einzelne Komponenten des Immunsystems gegen die sekretbildenden Drüsen im Körper richten. Von Entzündung betroffen sind vor allem die Tränen- und Speicheldrüsen, was eine Verminderung des Tränen- und Speichelflusses bewirkt und die Schleimhäute austrocknet. Die Erkrankung wurde erstmals 1933 vom schwedischen Augenarzt Henrik Sjögren beschrieben. Sie ist bis heute in der Bevölkerung weitgehend unbekannt und auch ihre Entstehung ist bislang noch nicht eindeutig geklärt. 

Im Schatten der Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs im Jahre 2006 nahm ganz in der Nähe eine kleine Tochterfirma der Charité ihre operative Geschäftstätigkeit auf: die Charité Research Organisation GmbH (CRO). Vorangegangen waren mehrere Jahre Konzeption, politischer Überzeugungsarbeit und Finanzierungssuche. 

Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronisch-entzündliche, in Schüben verlaufende Autoimmunerkrankung, die eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome aufweist. Durch diese variable Symptomatik können Diagnose und Therapie der Erkrankung erheblich erschwert werden. Der Lupus-Spezialist Prof. Dr. Josef Smolen vom AKH Wien spricht sogar von der „kompliziertesten Krankheit der Welt“. „Tatsächlich gibt es keine Erkrankung, die ein breiteres Spektrum an klinischen Ausdrucksformen hat.

Seit der Entdeckung des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) Anfang der 1980er Jahre arbeitet die Forschung intensiv an der Entwicklung von Medikamenten zur Bekämpfung dieser lebensbedrohlichen Viruserkrankung. Das HI-Virus zerstört bestimmte weiße Blutzellen, die für die Abwehr von Krankheitserregern wichtig sind und schwächt so nach einer meist mehrjährigen, symptomfreien Zeit die körpereigene Abwehr. Der Körper kann sich dann gegen eigentlich harmlose Krankheiten nicht mehr angemessen wehren.

Als Teil eines interdisziplinären Teams von Hochschulabteilungen und Forschungsinstituten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren Prof. Frank Wagner (3. v. r.), Dr. Rita Hertrampf (3. v. l.) und Dr. Markus Uhle (4. v. r.) zu Gesprächen mit vietnamesischen Regierungsstellen in Hanoi. Bei den Gesprächen in den Ministerien für Gesundheit sowie Wissenschaft und Technologie zeigte sich die vietnamesische Seite sehr interessiert an einer Kooperation im Bereich klinischer Studien.

Noch vor nicht allzu langer Zeit war Rheuma eine fast unbehandelbare Krankheit. Seither hat sich viel getan: Folgen Sie uns auf einem kleinen, historisch geleiteten Blick über die Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankung. 

Über Rheuma kursiert viel „gefühltes Wissen“. Doch was ist Rheuma eigentlich? Beginnen wir zunächst damit zu klären, was es nicht ist: Rheuma entspringt nicht kaltem und feuchtem Wetter, man bekommt es nicht vom „Knacken lassen“ der Handgelenke, außerdem ist es nicht nur eine Erkrankung älterer Menschen.

Manche Krankheiten sind häufig, andere selten. Und dann gibt es Krankheiten, die sind sehr selten – so selten, dass auch nicht alle Ärzte diese Krankheiten kennen, geschweige denn zuverlässig erkennen. Morbus Behçet ist solch eine Erkrankung – und das ist nicht die einzige Besonderheit. 

Liebe Besucher, herzlich Willkommen auf dem neuen Studienportal der Charité Research Organisation. 

Seit Mitte September ist unsere runderneuerte Website online. 

Hier präsentieren wir unsere aktuellen Studien, für die Sie sich gerne registrieren können. Die Seite ist moderner, benutzerfreundlicher und intuitiver geworden.